Frank Schatz

AGILE MENTOR & CERTIFIED SCRUM TRAINER

Muss ein Scrum-Team spezielle Softwarewerkzeuge verwenden?

Da kommt von mir ein klares Nein.

Wie schon Juan in Far Cry 6 sagte: The right tool for the right Job.

Es ist wie beim Wandern mit einer Karte und einem Kompass – sie sind nicht zwingend notwendig, erleichtern aber die Orientierung.

Softwarewerkzeuge wie Jira, Trello oder Asana können bei der Verwaltung des Backlogs, der Überwachung des Fortschritts und der Erleichterung der Kommunikation nützlich sein.

Oft stellen die Teams jedoch fest, dass Tools zu starr für die Flexibilität des Teams sind. Ich bevorzuge immer noch physische Taskboards oder Taskboards auf einem Tool wie Miro oder ähnlichem.

Scrum selbst schreibt keine spezifischen Werkzeuge vor – wie sollte das auch gehen?. Stattdessen betont Scrum Werte wie Transparenz, Inspektion und Anpassung, die durch verschiedene Mittel erreicht werden können, seien es analoge oder digitale Tools.

In einem Szenario, in dem ein Team räumlich zusammenarbeitet, können physische Scrum-Boards, Haftnotizen und Face-to-Face-Dailys effektiv sein. Diese simplen, aber kraftvollen Werkzeuge fördern die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team und können eine starke Bindung sowie ein gemeinsames Verständnis für das Projekt fördern.

Andererseits, in unserer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, besonders in Zeiten, in denen Remote-Arbeit vorherrscht, können spezialisierte Scrum-Softwarelösungen wie JIRA, Trello oder Asana, um nur einige zu nennen, hilfreich sein.

Die Entscheidung für oder gegen den Einsatz spezieller Softwarewerkzeuge im Scrum-Kontext hängt stark von den individuellen Bedürfnissen des Teams, der Art des Projekts und der Arbeitsumgebung ab.

Wichtig ist, dass das gewählte Toolset die Scrum-Werte unterstützt und nicht zur Komplexität beiträgt oder Flexibilität erstarren lässt, sondern vielmehr dazu dient, die Prozesse zu vereinfachen und zu verbessern.

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